Es gibt keinen zweiten Heiler

Aktualisiert: Feb 18


„Sagen Sie, Herr Borck, wie funktioniert denn nun New Work in der Praxis?“

Die Nummer-eins-Frage, die mir Unternehmer immer wieder bei Vorträgen und in Coachings stellen. Und ich gebe immer dieselbe Antwort:

„Das müssen Sie schon für sich selbst herausfinden.“

Aber keine Angst, ein bisschen helfe ich …

Wunschkonzert

New Work, die Neue Arbeit ist aktuell für viele Unternehmer und klassische Führungskräfte noch ein Flickenteppich. Eine neue, verwirrende Glaubensrichtung mit vielen Teilbereichen, Teilspezialisten und Idealvorstellungen vom perfekten New-Work-Glück. Die Methoden sind vielfältig, unterm Strich wollen sie aber doch alle nur das Gleiche: New Work eben.

Allerdings fehlt bislang ein in sich geschlossenes Bild, dem alle folgen können.

Aus dieser Ausgangslage entsteht der erwähnte Wunsch: „Herr Borck, sagen Sie uns, wie New Work bei der Heiler GmbH funktioniert!“ Weil die interessierten Frager sich wünschen, uns anschließend einfach „nachfolgen“ zu können. Sie wollen New Work genauso umsetzen, wie Stephan und ich es bei Heiler tun. Als wäre New Work eine der Weltreligionen. Als gäbe es bestimmte Schritte und feste Regeln, die für alle gleich sind. Als würden alle glücklich mit dem New-Work-Konzept, würden sie nur auf Schweinefleisch verzichten oder sich vor dem Essen bekreuzigen. Als könnte man den Erfolg in der einen Firma kopieren und in die andere einfügen.

Ihnen muss ich sagen: Tut mir leid, es gibt keinen zweiten Heiler!


Die vielen Gesichter der New Work

New Work sieht in jeder Firma anders aus. Die einen bauen auf Scrum, die anderen halten Versammlungen mit der kompletten Belegschaft ab, für wieder andere ist Homeoffice unverzichtbar … New Work hat so viele Auswüchse und Facetten, die zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passen könnten – oder eben auch nicht.

Nicht anders als in den Religionen, in denen zum Beispiel manche Christen das Beichten für sich entdeckt haben, andere lieber ein Gebet vorm Schlafengehen sprechen. Oder in denen Christen in Afrika ihren Glauben sicher anders zelebrieren als Christen in Mitteleuropa.

Sie folgen deswegen trotzdem der gleichen Religion – das ist kein Widerspruch. Die DNA ist dieselbe.

Was ist es also, das Christen, Muslime, Buddhisten und wie sie nicht alle heißen auf dieser Welt unter ihrer Religion zusammenbringt? Was ist es, das dem New-Work-Glauben scheinbar noch fehlt?

Die Prediger der Neuen Arbeit

Nun, ein Glaube ist eben zunächst einmal ein Wunsch. Damit er in die Umsetzung kommt, damit alle ihn verstehen und er greifbar wird, braucht es Menschen, die ihm folgen, die die Religion nicht nur in Worten beschreiben und verteidigen, sondern sie auch leben und vorleben.

Bei der Alois Heiler GmbH haben wir diesen „Reifegrad“ erreicht. Wir freuen uns über viele Nachfolger, weil die Mitarbeiter an Entscheidungsprozessen teilnehmen, im Wechsel Führungsaufgaben übernehmen und insgesamt ihre Art von New Work verstehen. Weil sie wie Stephan und ich daran glauben, dass es so geht, dass man im gemeinsamen Glauben Lösungen für die auftretenden Probleme findet.

Für mich ist der Rückschluss daraus für New Work klar: Auch Glaubensfragen sollten wir versachlichen und so denkbar machen. Auf der Basis von Denkwerkzeugen wie der Firmen-DNA wird New Work nachvollziehbar für viele. Und vor allem: firmenspezifisch anwendbar!

Es sich vorzustellen ist einfach, wenn man es nur versucht …

Gebhard Borck

#HeilerGlas #NewWork #NeueArbeit

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